20.09.2013

Livestreaming bei Sportschau offiziell erlaubt

Der WDR-Rundfunkrat hat die ARD-Vorlage "Originäres Livestreaming bei sportschau.de" überprüft und ist der Ansicht, dass die Livestreaming-Angebote vom genehmigten Telemedienkonzept "sportschau.de" gedeckt sind. Damit kann dieses Angebot zunächst bis Ende 2014 verbreitet werden.

Das Fussball-TV-Angebot von sportschau.de ist ein Gemeinschaftsangebot der ARD, das vom WDR verantwortet wird. Die ARD-Intendantinnen und Intendanten hatten auf Basis des bestehenden Telemedienkonzepts von sportschau.de den Einsatz von originärem Livestreaming bis Ende 2014 konkretisiert. Es handelt sich um ausschließlich im Internet verbreitetes journalistisch-redaktionell gestaltetes Bildmaterial von einzelnen Sportereignissen, das vor allem wegen der begrenzten technischen und programmlichen Kapazitäten des Fernsehens ansonsten ungenutzt bleiben muss. Dies betrifft Events wie beispielsweise Olympische Spiele, die Leichathletik-WM, Sommer- und Wintersportereignisse, die Fußball-WM und den paralympischen Sport. Dabei werden nur ohnehin vorhandene Übertragungsrechte genutzt, für die es zudem kein Interesse anderer Anbieter an Sublizenzen gab.

Sport-Angebot Bereicherung für die Zuschauer

WDR-Rundfunkratsvorsitzende Ruth Hieronymi teilt dazu mit: "Der WDR-Rundfunkrat ist nach intensiven Beratungen zu dem Ergebnis gekommen, dass das beschriebene Angebot zum originären Livestreaming im Telemedienkonzept von sportschau.de angelegt ist und insofern lediglich eine Konkretisierung des abstrakter gefassten Telemedienkonzepts darstellt. Er bestätigt damit das Ergebnis der Vorprüfung durch den WDR-Intendanten, dass ein neuer Drei-Stufen-Test nicht erforderlich ist. Das Resultat unserer Beratungen haben wir nun der Gremienvorsitzendenkonferenz der ARD (GVK) übermittelt. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer freut es mich besonders, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk dieses Angebot zur Sportberichterstattung machen kann."

Autor: SN