Die Fußball-Bundesliga im Radio bei Sport1.fm

Der neue Radio-Sender Sport1.fm soll ab der Saison 2013/2014 die Fussball-Bundesliga übertragen. Via Audio-Stream im Internet, WLAN-Radios oder mit Apps für mobile Endgeräte wird das Fußball-Radio zu empfangen sein. Das neue Format Sport1.fm soll das Fußballradio 90elf ersetzen, welches bislang die Radio-Rechte für die Fussball-Bundesliga innehatte.

Nicht nur Fußball-Übertragungen

Sport1.fm will neben der Fußball-Bundesliga auch über andere Sportereignisse berichten. Hierzu zählen Live-Übertragungen der Handball- und Basketball-Bundesliga. Außerdem sollen TV-Sendungen von Sport1 wie „Doppelpass“ im Radio ausgestrahlt werden. Neben der Sportberichterstattung findet täglich ab 7:00 Uhr ein moderiertes Programm mit musikalischen Elementen statt. Neben männerlastiger Musik aus den 80ern und 90ern stehen Hymnen und Fan-Songs auf dem Programm, äußert Schröder.

Schwerpunkte auf Fußball-Bundesliga und Hörer-Interaktion

Im Hinblick auf die Sport-Sendungen setzt Sport1 den redaktionellen Schwerpunkt auf die Fußball-Bundesliga. Pro Bundesliga-Partie sollen zwei Kommentatoren eingesetzt werden. Einer moderiert die Konferenzschaltung, einer das jeweilige Bundesliga-Spiel in voller Länge.

Ein weiterer Schwerpunkt von Sport1.fm soll auf der Interaktion mit den Hörern liegen. Sowohl über soziale Netzwerke als auch im Programm selbst sollen Zuhörer über Spieler, Trainer und Begegnungen diskutieren können. Samstagabends ist sogar eine interaktive Show geplant, die nur der Meinungsäußerung von Hörern dienen soll. „Man muss Zuhörern und Zusehern einfach eine Plattform liefern, wo man sich mit Ihnen austauscht”, beteuert Chefredakteur Schröder.

Terrestrische Übertragung geplant

Ab dem 19. Juli 2013 ist Sport1.fm am Computer und über WLAN-Radios zu empfangen, die Einführung von kostenlosen Apps für iOS und Android ist fest geplant. Die terrestrische Übertragung per DAB+ steckt hingegen noch in der Verhandlung. Der Ausstrahlung von Sport1.fm über DAB+ stehen bislang die mangelnden Kapazitäten im Weg. Im DAB+-Multikomplex stehen derzeit keine freien Sendeplätze zur Verfügung, selbst auf dem ehemaligen 90elf-Platz läuft derzeit ein anderes Musikprogramm. „Wir verhandeln da sehr intensiv und sehr hart. Ich hoffe, dass wir es schaffen.“, so Robin Seckler, Verantwortlicher für das Digitalgeschäft bei Sport1.

Das private Sportradio von Sport1 soll hauptsächlich durch Hörfunk-Werbespots und Sponsoren finanziert werden. Doch auch Digital-Werbung auf Website und in den Apps ist  angedacht. Sport1.fm soll kostenlos sein, nur die Einführung von kostenpflichtigen Premium-Diensten wird in Erwägung gezogen.

Autor: LS