Bundesliga im Mobile-TV im Vergleich

Mit mobilem Internet lässt sich die Fußball-Bundesliga über TV-Angebote auf mobilen Endgeräten verfolgen. Der Bezahlsender Sky bietet mit Sky Go einen eigenen Dienst für die Live-Übertragungen über einen Internetanschluss. Dank der Kooperation mit Vodafone und der Deutschen Telekom ist auch eine Übertragung über Mobilfunknetze möglich. Wir vergleichen die mobilen Bundesliga-Apps von Vodafone und der Telekom und zeigen Ihnen, wo die Vor- und Nachteile der Angebote liegen.

Sowohl Vodafone als auch die Telekom bieten das Sky-Bundesliga-Paket für eine monatliche Grundgebühr von 12,95 Euro an. Anwender können damit alle Spiele der Ersten und Zweiten Bundesliga live verfolgen. Hier ist sowohl die Übertragung von Einzelspielen als auch von einer Konferenzschaltung aller Spiele des Spieltages möglich.

Bundesliga nur für Direktkunden

Das Sky-Bundesliga-Paket steht nur Direktkunden der Anbieter Vodafone und Telekom zur Verfügung. Für Nutzer von Discounter-Angeboten, die ein Netz der beiden Betreiber verwenden besteht diese Möglichkeit hingegen nicht. Congstar-Kunden beispielsweise sind von der mobilen Bundesliga-App ausgeschlossen. Da Sky nicht mit o2 und E-Plus kooperiert, können auch Kunden dieser Konkurrenzunternehmen die Bundesliga nicht auf mobilen Endgeräten verfolgen.

Sowohl die Telekom als auch Vodafone bieten den mobilen Bundesliga-Dienst auch für Prepaid-Kunden an. So können also auch Nutzer der Telekom-XtraCard oder der CallYa-Karte von Vodafone die Bundesliga-App installieren und zu gleichen Konditionen nutzen. Der monatliche Grundpreis wird hier mit dem Prepaid-Guthaben verrechnet.

Mobile-TV nur mit ausgewählten Betriebssystemen

Die Mobile-TV-App der Telekom lässt sich sowohl auf iPhones als auch auf Smartphones mit einem Android-Betriebssystem oder Windows Phone 7 installieren. Für das Windows-Phone-8-Betriebssystem ist die App hingegen noch nicht verfügbar. Die Telekom gibt jedoch an, die Nutzung mit dem neuesten Windows-System sei zukünftig möglich. Eine Nutzung über Blackberry 10 ist derzeit noch nicht geplant.

Dies ist auch bei Vodafone nicht der Fall. Der britische Konzern bietet die Sky-Bundesliga-App sogar nur für Android- und iOS-Nutzer an. Ein markanter Vorteil für Vodafone-Kunden ist allerdings die Möglichkeit zur WLAN-Nutzung. Reicht also das Empfangssignal im Vodafone-Netz am jeweiligen Standort nicht aus, kann auch ein umliegendes WLAN-Netzwerk angewählt werden. Telekom-Kunden müssten wiederum den Standort wechseln um den Bundesliga-Stream empfangen zu können.

Unterschiede bei der Regelung zur Datennutzung

Das Datenvolumen der Telekom-Kunden wird durch die ausschließliche Mobilfunk-Nutzung jedoch nicht aufgebraucht. Die monatliche Grundgebühr von 12,95 Euro enthält ein unbegrenztes Datenkontingent für die mobile TV-Nutzung. Hier besteht allerdings die Gefahr von Abrechnungsproblemen, welche auch der Netzanbieter bestätigte. Vor und nach der Mobile-TV-Nutzung sollte die Internetverbindung kurz getrennt werden, sodass für die Stream-Nutzung nicht das eigene Datenkontingent verbraucht wird.

Vodafone verfährt nach einer anderen Daten-Regelung. Nutzer der Sky-Option verfügen  monatlich über zwei Gigabyte zusätzliches Datenvolumen speziell für die Mobile-TV-Nutzung. Wer also das Bundesliga-Angebot ausschließlich über WLAN-Netzwerke nutzt, hat für einen günstigen Preis zusätzliches Datenvolumen, das für andere Internet-Dienste verwendet werden kann.

Hoher Akkuverbrauch ist zu berücksichtigen

Unabhängig vom Mobilfunkanbieter sorgt die Sky-Bundesliga-App für einen hohen Akkuverbrauch. Neben der dauerhaften Nutzung des Displays fällt auch die stromintensive Datennutzung über das Mobilfunknetz an. Um einem vorzeitigen Ende der Übertragung zu entgehen, empfiehlt es sich ein Ladekabel oder einen Ersatz-Akku zur Hand zu haben.

Abgesehen vom monatlichen Grundpreis und den Inhalten des Sky-Bundesliga-Angebotes lassen sich mehrere Unterschiede zwischen den Telekom- und Vodafone-Diensten zum Mobile-TV feststellen. Hier sind beispielsweise die Regelungen zur Datennutzung oder die nutzbaren Betriebssysteme zu nennen. Das Wichtigste jedoch,  die Spiele der Bundesliga selbst, unterscheiden sich sowohl bei der Telekom als auch bei Vodafone nicht.

Autor: LS